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Neue Betragsgrenze für geringwertige Wirtschaftsgüter

Wirtschaftsgüter waren bislang bis zu einer Betragsgrenze von € 400,00 „geringwertig“ im steuerlichen Sinne und grundsätzlich im Jahr der Anschaffung steuerlich voll als Betriebsausgabe absetzbar. Für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12.2019 beginnen, wurde diese Grenze nun auf € 800,00 erhöht. Was müssen Einnahmen-Ausgaben Rechner bzw. Unternehmen, denen kein Vorsteuerabzug zusteht, beachten? Entdecken Sie jetzt mehr dazu in Steuernews-TV!

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Neue Betragsgrenze für geringwertige Wirtschaftsgüter

Grundsätzlich werden Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens verteilt über ihre Nutzungsdauer abgeschrieben. Die sogenannten geringwertigen Wirtschaftsgüter können jedoch grundsätzlich im Jahr der Anschaffung steuerlich voll als Betriebsausgabe abgesetzt werden.

Bis zu einer Betragsgrenze von 400,00 Euro waren Wirtschaftsgüter bisher „geringwertig“ im steuerlichen Sinne. Für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31. Dezember 2019 beginnen, wurde diese Grenze nunmehr auf 800,00 Euro erhöht. Beachten Sie, dass bei Einnahmen-Ausgaben-Rechnern das Datum der Bezahlung ausschlaggebend ist.

Steht der Vorsteuerabzug zu, ist die Grenze als Nettogrenze, also ohne Umsatzsteuer, zu verstehen. Für Unternehmen, denen kein Vorsteuerabzug zusteht, wie z. B. ein Kleinunternehmer, der nicht zur Regelbesteuerung optiert hat, ist der Bruttobetrag, also inklusive Umsatzsteuer, relevant.

Anschaffungs- oder Herstellungskosten von geringwertigen Wirtschaftsgütern, für die die steuerliche Sofortabschreibung in Anspruch genommen wird, können jedoch nicht für den investitionsbedingten Gewinnfreibetrag genutzt werden.

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