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Verlauf

Was hat sich bei den Abschreibungen geändert?

Das Konjunkturstärkungsgesetz 2020 brachte unter anderem zwei wesentliche Änderungen im Bereich der Absetzung für Abnutzung (Afa). Was sich konkret bei den Abschreibungen geändert hat, sehen Sie in der neuen Ausgabe von Steuernews-TV.

Textabschrift des Videos (Transkription)

Was hat sich bei den Abschreibungen geändert?

Das Konjunkturstärkungsgesetz 2020 brachte unter anderem zwei wesentliche Änderungen im Bereich der Absetzung für Abnutzung (Afa):

Alternativ zur linearen Abschreibung ist für bestimmte Wirtschaftsgüter, die nach dem 30. Juni 2020 angeschafft oder hergestellt werden, eine degressive AfA mit einem unveränderlichen Prozentsatz von höchstens 30 % möglich. Der Prozentsatz ist auf den jeweiligen Buchwert (Restbuchwert) anzuwenden. Der höhere AfA-Betrag zu Beginn der Nutzungsdauer vermindert die Steuerbemessungsgrundlage und soll so Investitionsentscheidungen positiv beeinflussen.

Von dieser Form der Abschreibung sind aber diverse Wirtschaftsgüter ausgeschlossen. Für Gebäude, die nach dem 30. Juni 2020 angeschafft oder hergestellt worden sind, ist eine beschleunigte AfA vorgesehen. Im Jahr, in dem die Absetzung für Abnutzung erstmalig zu berücksichtigen ist, soll die AfA von den Anschaffungs- oder Herstellungskosten nun höchstens das Dreifache des bisher gültigen Prozentsatzes, im darauffolgenden Jahr höchstens das Zweifache betragen. Ab dem zweitfolgenden Jahr erfolgt die Bemessung der AfA wie bisher.

Aktuellste Ausgaben

Oktober 2021

Steht das Pendlerpauschale bei Benutzung eines arbeitgebereigenen Fahrrades oder E-Bikes zu?

Die Fahrtkosten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte sind durch den Verkehrsabsetzbetrag abgegolten. Ein zur Verfügung gestelltes arbeitgebereigenes Fahrrad stellt seit 8.1.2021 kein Problem für den Anspruch auf das Pendlerpauschale dar. Mehr dazu jetzt in Steuernews-TV.

September 2021

Was bewirkt die neue Zinsschranke?

Seit Anfang des Jahres 2021 sind neue Regelungen im Körperschaftsteuergesetz zu einer sogenannten „Zinsschranke“ in Kraft getreten. Auf welche Körperschaften ist die Zinsschranke anzuwenden und was bewirkt sie? Ihr Update jetzt in Steuernews-TV.

August 2021

Wie sehen die steuerlichen Regelungen zum Homeoffice-Pauschale aus?

Der Arbeitgeber kann ab 2021 für höchstens 100 Tage im Kalenderjahr ein Homeoffice-Pauschale nicht steuerbar ausbezahlen. Wie hoch ist das Homeoffice-Pauschale? Welche Voraussetzungen sind zu erfüllen? Die wichtigsten Regelungen dazu entdecken Sie jetzt in Steuernews-TV.

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