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Was bewirkt die neue Zinsschranke?

Seit Anfang des Jahres 2021 sind neue Regelungen im Körperschaftsteuergesetz zu einer sogenannten „Zinsschranke“ in Kraft getreten. Beschränkt wird dabei die steuerliche Abzugsfähigkeit eines im Gesetz definierten Zinsüberhanges eines Wirtschaftsjahres. Auf welche Körperschaften ist die Zinsschranke anzuwenden und was bewirkt sie? Ihr Update jetzt in Steuernews-TV.

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Was bewirkt die neue Zinsschranke?

Seit Anfang des Jahres 2021 sind neue Regelungen im Körperschaftsteuergesetz zu einer sogenannten „Zinsschranke“ in Kraft getreten. Beschränkt wird dabei die steuerliche Abzugsfähigkeit eines im Gesetz definierten Zinsüberhanges eines Wirtschaftsjahres. Dieser Zinsüberhang errechnet sich grundsätzlich aus Zinsaufwendungen minus Zinserträgen.

Die Zinsschranke ist anzuwenden auf unbeschränkt steuerpflichtige Körperschaften und beschränkt steuerpflichtige Körperschaften, die im Inland eine Betriebsstätte unterhalten. Viele Körperschaften sind aber von dieser Regelung gar nicht betroffen, und zwar unter anderem jene, die

  • nicht vollständig in einen Konzernabschluss einbezogen werden,
  • über kein verbundenes Unternehmen im Sinne der Regelungen der Hinzurechnungsbesteuerung verfügen und
  • keine ausländische Betriebsstätte unterhalten.

Für betroffene Körperschaften ist der Zinsüberhang in Form eines Freibetrages bis zu 3 Millionen Euro dennoch abzugsfähig. Darüber hinaus ist er zudem bis zu 30 % des steuerlichen EBITDA abzugsfähig. Das steuerliche EBITDA leitet sich vom Gewinn ab und ist im Gesetz definiert. Weitere Regelungen, Vortragsmöglichkeiten und Ausnahmen sind zu beachten.

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